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BrasilienReise 2019 Foto Rosa aus Juruti Velho 190909 002Das Herz als Symbol für unsere Partnerschaft - entstanden beim Besuch einer Delegation aus Hammelburg in Juruti Velho 2019 (Foto: Rosa aus Juruti Velho)Mit der katholischen "Missionarischen Pfarrei vom Heiligsten Herzen Jesu", Juruti Velho, im Partnerbistum Óbidos unserer Diözese Würzburg verbindet uns seit einigen Jahren eine Partnerschaft, gefestigt durch Besuche in beiden Richtungen und begründet v.a. durch die Jahrzehnte lange "Missions"-Tätigkeit der Hammelburger Sternschwester Johannita Sell. Auch der Bischof von Óbidos, Dom Bernardo Bahlmann, gehört zu unseren Freunden und besucht uns häufig in Hammelburg, hin und wieder auch, um bei uns die Firmung zu spenden.

„Tudo bem“ – Alles Gute für unsere Partnergemeinde am Amazonas!

 

Die Menschen in Brasilien sind wie wir ein Teil der Weltkirche, was durch die Amazonas-Synode 2019 besonders deutlich geworden ist. Und so ist unsere Partnerschaft ein Zeichen der Verbundenheit, der Solidarität, des gemeinsamen Glaubens, der Freundschaft. Diese Freundschaft bedeutet, sich mit den Menschen dort und ihrer Lebenssituation zu beschäftigen.

Partnerinnen seid 2019: "Sieben Sterne" und "Heiligstes Herz"

2019 besiegelten Menschen aus unserer Pfarreiengemeinschaft und aus der brasilianischen Amazonasgemeinde Juruti Velho eine "Partnerschaft mit Herz". Amazonien ist sehr weit weg von uns, das stimmt: viele tausend Kilometer. Aber es ist näher als wir denken ...

Junge Menschen als Botschafter*innen

Nach dem Besuch einer ersten Delegation aus Hammelburg in Juruti Velho 2015 - mehrheitlich junge Erwachsene - sind mit Lukas Baden und Lukas Weimer zwei hiesige "Weltwärts"-Freiwillige jeweils für ein Jahr in Brasilien gewesen. Eine erneute Reise von Vertreter*innen unserer Pfarreiengemeinschaft in Bistum Óbidos gab es 2019. Und 2019/20 arbeiteten umgekehrt zwei junge Erwachsene aus Juruti Velho als "Freiwillige" in Würzburg und Hammelburg. Diese persönlichen Kontakt haben unsere Partnerschaft möglich gemacht und vertieft: Ivana de Souza Batista und Laerson Veiga Neves haben bei ihren Aufenthalten alle paar Wochen in Hammelburg die Umgebung erwandert und manches über die Geschichte gelernt. Auch an der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze waren sie, haben die Hammelburger Volleyballer angefeuert und lernten sogar "Schafkopf" spielen. Die Familien Oschmann und Weimer aus Hammelburg betreuten die beiden jungen Leute gern, so dass diese schon von "unserem Zuhause" oder "meiner Familie" sprachen, wenn sie hier waren.

2020 - Ein Jahr Partnerschaft

Im September 2020 feierten wir - tausende Kilometer voneinander entfernt - in beiden Gemeinden den Jahrestag unserer Partnerschaft im Sonntagsgottesdienst. In Hammelburg waren Ivana und Laerson dabei. Wie es in Brasilien bei festlichen Gottesdiensten üblich ist, brachte Ivana das Evangeliar tanzend nach vorne und übergab es dem Priester. Das "Vaterunser" wurde in zwei Sprachen gebetet: auf Portugiesisch und Deutsch.
In Juruti Velho brachten die Gläubigen bei der Gabenprozession ein Plakat mit den Namen beider Pfarreien zum Altar. Auch das Herzfoto kam zum Einsatz, das die Hammelburger Delegation 2019 als Gastgeschenk überreicht hatte.

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