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"Corona" trifft in Brasilien Arme und bremst Kirchenbau aus. Aber Hilfe ist möglich!

Aus unserer Partnergemeinde erreicht uns eine aktuelle Nachricht von Schwester Joanita Sell über die Situation in Juruti Velho:

"In Brasilien ist die Corona-Infektionsrate noch sehr hoch, jetzt besonders im Süden. Bei uns hat sich inzwischen die Situation etwas gelockert, aber es gibt immer neue Infizierte; Gott sei Dank ganz wenige Todesfälle. Die Schulen sind noch alle geschlossen. Niemand weiß, ob sie wohl heuer nochmals geöffnet werden."

Schwester Joanita richtet eine Bitte an ihre Heimatpfarrei

Die Fertigstellung der Hauptkirche "Sagrado Coracao de Jesus" (Herz Jesu) hat sich durch die Pandemie stark verzögert. Letzten Sommer konnte die Hammelburger Reisegruppe den Rohbau besichtigen. Nun sollte es im Frühjahr an den Innenausbau gehen: Fenster, Innendecke, Fußboden.

Die Materialien waren schon gekauft, aber vier Monate lang waren "wegen Corona" keine Arbeiten möglich. Dadurch ist einiges an Material unbrauchbar geworden. So hat besonders der Zement die lange Lagerung in der hohen Luftfeuchtigkeit nicht überstanden. Die Pfarrei muss etliches neu investieren und kann jetzt die Arbeitslöhne der Facharbeiter nicht bezahlen. "Jede kleine Unterstützung für Arbeitslöhne ist eine große Hilfe", schreibt Schwester Joanita.

Boote gegen Spende

Vom Staat gibt es inzwischen auch keine Unterstützung mehr für bedürftige Familien, die von den Folgen der Pandemie besonders betroffen sind, weil sie nicht arbeiten können. Die Schwestern haben bei der Franziskanischen Missionszentrale und bei der deutschen Ordenskonferenz um Hilfspakete gebeten. Auch für solche Hilfspakete sind Spenden gut investiert.

So bieten wir im Pfarrbüro Hammelburg kleine Boote an, die die Schwestern in Juruti Velho gebastelt haben. Ein kleines "Hilfsboot" gibt es für eine Spende von fünf Euro: ein hübsches Dekorationsobjekt, das gleichzeitig eine Verbindung mit der Partnergemeinde symbolisiert und die Menschen dort unterstützt.

Geburtstags-Spende

Zwei Kuverts mit Spenden in Höhe von insgesamt 600 Euro übergab Pfarrgemeinderats-Vorsitzende Barbara Oschmann an Schwester Deca Amaral aus Juruti Velho. Die Mitschwester von Joanita Sell weilt seit Januar in Deutschland und hat im August auch Hammelburg besucht.

Ein Großteil des Geldes, nämlich 450 Euro, stammt von der Hammelburgerin Margarete Büttner. Sie hatte Ende März Geburtstag und rief in ihrer Einladung zu Spenden für unsere Partnergemeinde am Amazonas auf. Aufgrund der Corona-Pandemie fiel ihre Geburtstagsfeier jedoch ins Wasser. Die Ein- und wieder Ausgeladenen spendeten trotzdem.

Barbara Oschmann

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