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Ökumenische Wallfahrt diesmal über viele Brücken und zur Dreifaltigkeitskapelle Fuchsstadt

Über Brücken und Stege, in Kirchen und Kapellen führte heuer die ökumenische Wallfahrt Mitglieder der evangelischen und katholischen Gemeinde Hammelburgs. „Brücken" war auch das Thema dieser Wallfahrt: Brücken zwischen Menschen, zwischen Konfessionen, zwischen Gott und Mensch.

Ganz besonders im Jahr des Gedenkens an die Reformation vor 500 Jahren sollte diese ökumenische Aktion eine Brücke zwischen den Konfessionen sein. Sieben Stationen gab es auf dem etwa 13 Kilometer langen Weg im weiten Bogen um Hammelburg: die evangelische Kirche St. Michael, der Saalesteg bei Pfaffenhausen, Dreifaltigkeitskapelle und Pfarrkirche in Fuchsstadt, Saalebrücke und Kirche in Westheim sowie Saalesteg auf dem Radweg nach Hammelburg. Jede Station hatte ein anderer Mitwallfahrer mit Gebeten, Gedanken und Liedern vorbereitet.

„Was würde Luther heute der katholischen Kirche sagen?", fragte Religionslehrer Michael Hügel an der letzten Station. „Er würde nichts sagen", gab er den gespannt lauschenden Zuhörern die Antwort, „denn", fuhr er schmunzelnd fort, „Luther würde wohl denken: Die katholische Kirche hat selbst schlaue Theologen – und ich habe mit meinem eigenen Laden genug zu tun."

Barbara Oschmann

Der Verlauf:

  • Hammelburg, evangelische Kirche
  • Pfaffenhausen, Steg
  • Fuchsstadt, Dreifaltigkeitskapelle
  • Fuchsstadt, Hof Pfülb
  • Fuchsstadt, Kirche
  • Westheim, Alte Saalebrücke
  • Westheim, Kirche
  • zwischen Westheim und Hammelburg, Steg
  • Abschluss in der Hammelburger Gaststätte "Alte Wache"

Die gesamte Strecke war etwa 13 Kilometer lang. Der genaue Weg.

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