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Geleitet von der Sorge um Gesundheit und Sicherheit der Gottesdienst-Teilnehmer*innen und aller Beteiligten gelten für diejenigen, die einen "öffentlichen" Gottesdienst besuchen, zahlreiche Regeln, mit denen wir die sinnvollen Auflagen des Bistums Würzburg umsetzen.

Alle Teilnehmehmenden ab 15 Jahre müssen eine FFP2-Mund-Nase-Maske tragen und den Gottesdienst über aufgesetzt lassen, dürfen sie also auch dann nicht absetzen, wenn sie auf dem ihrem Platz sitzen. Einzige Ausnahme: Priester und Gottesdienst-Leiter*innen sowie Lektor*innen und Kantor*innen dürfen ohne Maske sprechen und singen.
Es gibt keinen Gesang der Gemeinde.

  • Menschen mit Fieber oder Symptomen von Atemwegserkrankungen, mit COVID-19 infizierte oder daran erkrankte Personen dürfen nicht teilnehmen; ebenso "Kontaktpersonen".
  • Bringen Sie Ihr eigenes Gesangbuch und eine FFFP2-Mund-Nase-Maske mit.
    Bitte behalten Sie sie auf, auch wenn Sie auf ihrem Platz sitzen! 
    Für Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 15  Jahre genügt eine "Alltagsmaske".
    Kinder unter 6 Jahre brauchen keine Maske zu tragen.
  • Es ist festgelegt, welche Türen Eingänge sind und welche als Ausgang dienen.
    Tw. gibt es direkt vor und in der Kirche vorgeschriebene und markierte Wege und Abstände.
  • Wir bitten um Verständnis, dass bei vielen Gottesdiensten unsere "Ordner*innen" am Eingang und in der Kirche den Zugang kontrollieren und auf das Einhalten der Vorschriften achten. 
    Wenn Sie sich entschieden haben, an einem unserer öffentlichen Gottesdienste teilzunehmen, halten Sie sich bitte an die Regeln und die Anweisungen der "Ordner*innen", und erschweren Sie ihnen ihren Dienst nicht durch Diskutieren. Für eventuelle Einwände wenden Sie sich bitte bei anderer Gelegenheit an die Seelsorger.
  • Beim Eintreten müssen Sie ein bereit gestelltes Desinfektionsmittel für Ihre Hände verwenden.
  • Das Weihwasser haben wir entfernt.
  • Die Kirchenbänke müssen Sie in der vorgegebenen Reihenfolge besetzen und wieder verlassen; ein aneinander Vorbeigehen oder Übersteigen ist nicht zulässig.
    In den Bänken müssen Sie Abstand halten; einzige Ausnahme: Familien bzw. Angehörige desselben Haushalts.
    Mögliche Plätze sind markiert.
  • Emporen dürfen für Gottesdienst-Teilnehmende geöffnet werden, wenn ein Abstand von 3 Metern zu Orgel und ggf. anderen Instrumenten eingehalten werden kann.
  • Die Teilnahme von Ministrant*innen ist möglich, wenn der Platz in Sakristei und Altarraum für den Mindestabstand ausreicht.
  • Liturgische Bücher und Mappen werden nur von der vortragenden Person in die Hand genommen und nicht an- bzw. weitergereicht.
  • Gemeindegesang ist momentan nicht möglich.
  • Auf Chorgesang und Begleitung durch Instrumente ist zu verzichten. Ggf. gelten dafür und für den Einsatz von Kantor*innen besondere Regeln, u.a.: größere Abstände; Richtung, in die gesungen bzw. musiziert wird.
  • Um die Spende für die Kollekte ("Körbchen", "Klingelbeutel") bitten wir nicht während des Gottesdienstes, sondern beim Hinausgehen an der Kirchentür.
    In einzelnen Ortschaften gibt es als Ausnahme eine Kollekte während des Gottesdienstes, bei der darauf zu achten ist, dass sich Ministrant*innen und Gottesdienstteilnehmende nicht berühren.
  • Den Friedensgruß geben wir uns nicht mit der Hand, sondern wir nicken uns freundlich zu.
  • In der Regel gilt: Zur Kommunion gehen alle Gottesdienstteilnehmer*innen nacheinander mit Maske aus der Bank heraus. Sie werden von den "Ordner*innen" aus der Bank herausgebeten, gehen im Mittelgang in einer Reihe nach vorn und halten durchgehend 1,5 Meter Abstand. Bitte gehen Sie zum/zur Kommunionspender*in auf Ihrer Bankseite und bleiben Sie auf den Markierungen zum Kommunionempfang stehen. Unmittelbar nach der Kommunion setzen Sie ihre Maske wieder auf und gehen außen zurück in Ihre Bank.
    In manchen Kirchen bleiben die Gottesdienstteilnehmer*innen zum Kommunionempfang in den Bänken sitzen, und der/die Kommunionspender*in sucht sie dort auf.
    In jedem Fall ist der Kommunionempfang ausschließlich mit der Hand möglich.
    Wer die Kommunion nicht empfangen möchte, verschränkt die Arme und bekommt ein stilles Segenszeichen.
  • Der Gottesdienst soll nicht länger als 60 Minuten dauern incl. evtl. Anbetungen, Kurzprozessionen des Liturgischen Dienstes o.Ä.
    Den Gottesdienst beschließen wir in der Regel mit einem kurzen Instrumentalstück. Dabei bleiben alle an ihren Plätzen und warten, bis die "Ordner*innen" sie auffordern, aus ihrer Bank zu treten. Dann erst verlassen sie die Kirche geordnet, ohne Hast oder gar Drängeln. Auch hier gilt: Abstand halten!
    Vor der Kirche darf es nicht zu Ansammlungen kommen.
  • Die Kirche wird nach jedem Gottesdienst gereinigt und gelüftet.

Auch für Gottesdienste im Freien gibt es weiterhin Auflagen, z.B.:
  • Bringen Sie Ihr eigenes Gesangbuch und eine FFP2-Mundund-Nase-Maske (dieselben Regeln wie bei Gottesdiensten in der Kirche) mit. Letztere dürfen Sie dürfen sie auch dann nicht absetzen, wenn sie auf dem ihrem Platz sitzen. Auch hier ist Gemeindegesang verboten!
  • Mindestabstand 1,5 Meter
  • Musikinstrumente dürfen unter bestimmten Bedingungen bzw. mit Einschränkungen eingesetzt werden.

Jesus sitzt zwischen uns

Wenn wir nun wieder in den Kirchen Gottesdienste feiern dürfen, dann nur mit großem Abstand zwischen den einzelnen Teilnehmenden. "Da kommt doch keine Gemeinschaft auf", wird sich der eine oder die andere denken. Jesus hat gesagt: "Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen." Das heißt für mich:

Der Platz, der in den Kirchenbänken freigehalten wird, ist der Platz, auf dem Jesus sitzt. Er ist mitten unter uns. Er verbindet uns alle und schenkt uns Gemeinschaft - auch mit zwei Meter Abstand.

Maria Garsky, Pastoralreferentin in Schweinfurt

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